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Gesünder leben ohne Tabak: Die E-Zigarette macht es möglich

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Das Rauchen ist ein Laster, das man nur äußerst schwer ablegen kann. Viele Nikotinabhängige versuchen ihr halbes Leben lang, sich vom Tabak loszusagen; die Zahl derjenigen, die es tatsächlich schaffen, ist jedoch relativ gering. Was für die finanzstarke Zigarettenindustrie eine sprudelnde Geldquelle darstellt, ist für die Betroffenen ein Fluch. Wer mit typischen Raucherbeschwerden wie chronischem Husten oder Kurzatmigkeit davonkommt, hat noch Glück – im schlimmsten Fall drohen Lungenkrebs oder ein Schlaganfall.

Um die oben beschriebenen Risiken nicht auf sich nehmen zu müssen, steigen immer mehr Raucher auf die E-Zigarette um. Diese neuartige Form des Rauchens ist weitaus weniger gesundheitsschädlich und hat den entscheidenden Vorteil, dass man die Nikotinmenge selbst bestimmen kann. Die “Liquids”, wie die Flüssigkeiten im E-Raucher-Jargon genannt werden, sind sogar ganz ohne Nikotin erhältlich. Angeboten werden sie in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Die Palette reicht von Frucht-Flavors über Karamell bis zu Tiramisu.

Der Hauptbestandteil in den meisten Flüssigkeiten ist Propylenglykol, das auch in Diskotheken oder Theatern in Nebelmaschinen zur Anwendung kommt. Toxine, die in Tabakzigaretten in großen Mengen zu finden sind, gibt es bei der E-Zigarette nicht. Ohne Rauch gesund leben – besser leben mit E-Zigarette: Dies ist das Motto derjenigen, die auf das Dampfen umsteigen.

Nahezu unbegrenzte Experimentiermöglichkeiten

Aufgrund des großen Angebots an Geschmacksrichtungen haben die Konsumenten praktisch unbegrenzte Möglichkeiten, mit den Liquids zu experimentieren. Forscher schätzen die Zahl der derzeit erhältlichen Geschmäcker auf rund 8.000. Wohl auch deswegen ist die Zahl der Dampfer in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen: In Deutschland greifen bereits zwei Millionen Menschen zur E-Zigarette, und auch in der Schweiz werden es täglich mehr.

Weniger Tabaksteuer, dafür sinkende Kosten im Gesundheitswesen

Spitzenpolitikern ist das elektronische Rauchen schon lange ein Dorn im Auge. Sie befürchten, dass dem Staat ein beträchtlicher Teil der Tabaksteuer wegbrechen könnte. Da bei E-Zigaretten kein Tabak verbrannt wird, würde diese äußerst lukrative Einnahmequelle wegfallen. Es verwundert daher nicht, dass Parteien aller Coleur bestrebt sind, Gesundheitsgefahren herbeizureden – notfalls mithilfe zweifelhafter Gutachten, bei denen das Ergebnis bereits im Vorhinein feststeht.

Wie zynisch diese Rechnung ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen hält, wie viel Geld durch die sinkende Zahl rauchbedingter Krankheitsfälle eingespart werden könnte. Alleine die Behandlung von Patienten mit Lungenkrebs verschlingt etliche Millionen Franken pro Jahr – ganz zu schweigen von chronischen Krankheiten, die langfristig gesehen noch wesentlich höhere Kosten verursachen. Würde auch nur die Hälfte der Raucher auf die E-Zigarette umsteigen, würde sich dies schnell in Form sinkender Krankenkassenbeiträge bemerkbar machen.


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